Eine Familiensaga muss nicht fad sein. Schon gar nicht, wenn sie in Indien spielt und von Salman Rushdie erzählt wird. Wem die "Satanischen Verse" bis jetzt davon abgeschreckt ha-ben, Rushdie als Autor überhaupt in Erwägung zu ziehen, sollte schnellstens zum Buch-Shop eilen. "Des Mauren letzter Seufzer" hat alles zu bieten, was man von einem (sehr) guten Ro-man nur erwarten kann. Eine durchstrukturierte, spannende und fantastische Handlung inklu-sive Intrigen, Erotik und skurile Charaktere - erzählt mit Witz, Ironie und viel (auch politi-scher) Hintergründigkeit. Und je nach Laune lässt das Buch einen unterhalten, nachdenken, erregen....
|
Schließen
|
||||||||||||||||||||||||